Vom 12.07. bis 14.07.2002 startete unser
Club mit einer recht starken Besetzung von 10 Mitgliedern und vereinzelt mitgebrachten
Freundinnen zum Treffen des Ford Team Oberpfalz. Erster Sammelpunkt, wie soll
es anders sein, war wieder einmal die Araltankstelle in Gera. Relativ pünktlich
ging es los. Unterwegs sammelten wir noch Sepp ein, um uns dann an der Autobahnauffahrt
Triptis mit dem Rest der „Wilden Horde“ zu treffen. Scheinbar war
dieser Treffpunkt auch von anderen auserkoren, und so fand man dort eine Reihe
von sogenannten Ravern, die zur Loveparade nach Berlin tingelten. Es entspann
sich ein kurzes Gespräch und ab ging's auf die Autobahn. Als Lotse hatte
sich Sandra im Führungsfahrzeug angeboten und kurz vor Lobenstein fuhren
wir von der A9 ab, denn es galt Wegstrecke zu sparen. Nun ja, wir machten eine
prima Rundfahrt durch unser schönes Thüringer Ländle und haben
dann doch irgendwie wieder auf die A 72 gefunden. War nicht so geplant, aber
doch recht unterhaltsam. Von nun an war es aber nicht mehr weit und es ging
zügig voran. Nach einem kurzen Schlenker oder Häkchen war dann die
Richtige Abfahrt gefunden und der Platz bald darauf erreicht. Nachdem die Autos
einigermaßen in Reih und Glied standen fand das übliche Zeremoniell
statt. Fix den Klappstuhl raus, Hemdchen abgelegt, denn es war warm und noch
schien die Sonne, den ankommenden Fahrzeugen zugeschaut und erst einmal eine
Hülse gezündet. Naja, und bekanntlich kann man auf einem Bein schlecht
stehen... also zwei Hülsen, oder so. Die Zelte und sogar unser Pavillon
waren fix aufgebaut und nun wurde es auch schon langsam Zeit sich umzuziehen,
denn am Freitagabend war 70er Jahre Party angesagt. Zu diesem Zwecke hatte der/die
eine oder andere entsprechendes Equipment am Start. Als leuchtendes Beispiel,
wie sich das für den Präsi gehört, ging Butze voran mit einem
Topoutfit und einem Megajoint. Auch seine Freundin ließ sich nicht lumpen
und sah entsprechend hipp und trendy aus. Also auf ins Festzelt. Ein paar mehr
Verkleidete hatten wir schon erhofft, was aber der Stimmung nicht wirklich einen
Abbruch tat. So mancher hatte seine eigene Party mit sich und seinen Äffchen.
Wir waren kaum eine halbe Stunde im Festzelt, da lag der erste (uns nicht näher
bekannte Fordler) auf der Bank der Biertischgarnitur, wo er es aber auch nicht
lange aushielt und sich sodann mit einem vernehmlichen dumpfen Schlag eine Etage
weiter nach unten begab, was aber seinem Schlaf nicht wirklich schadete.
Um noch einmal auf die Joints zurückzukommen. Interessant wozu eine leere
Wasserflasche alles gut sein kann. Tommy zeigte uns einmal wieder, was man beim
Bund so alles lernt. Ich habe so langsam den Eindruck, die machen dort nur Mist
und stählen ihre Leber, denn trinken kann er auch.
Irgendwie und irgendwann war dann auch Schluß und der nächste Tag
brach an. Also zog man seine Runden, um bekannte und unbekannte Fahrzeuge unter
die Lupe zu nehmen, Fach zu simpeln und Clubgespräche zu führen. Höhepunkt
dieses Tages war zweifellos das „Crashen“ eines altes Asconas vom
Kran, was aber auch erst nach erheblichen Startschwierigkeiten gelang. Voll
geil war dann der Einschlag eines 1er Golfs auf die bereits flundrige Opelkarre.
Zu Erheiterung und Ergötzung aller und unter dem tosenden Beifall ging's
dem Golf zwei weitere Male an den Kragen. Am Ende war ein barbarisches Trümmerfeld
der Rest, was noch zu sehen war. Der Abend näherte sich, Steaks und Würste
wurden vertilgt und das eine oder andere Bier genascht. Manche blieben gleich
dabei und wollten erst einmal ein wenig vorglühen, bevor sie sich dem Festzelt
näherten. Am späten Nachmittag/abend war dann auch noch Goldi eingeschlagen
und holte mit Vehemenz all das nach, was die anderen Truppenteile zuvor schon
im getränketechnischen Sinne weggeschlagen hatten. Ein Teil der Clubs verbrachte
den Abend im Festzelt, andere pendelten zwischen Feldlager und Partyoase und
manchen war's einfach nur zu heiß. Für alle, die es so sahen stand
ein ordentlich kühles Getränk an der Bar bereit, was viele dankend
annahmen. Mann war das heiß... Diese Hitze entlud sich dann in der Natur
und auch im Festzelt. Erst fegte ein irrer Gewittersturm über den Platz,
der reihenweise Pavillons knickte, andere zum Starten brachte, so daß
sie in 10m Höhe über den Platz segelten und sich dann als Kondom über
Baumkronen legten. Dazu gab's einen wirklich üblen Regen, der einen binnen
Sekunden total durchnässte. Selbst die, die jetzt noch ins Festzelt wollten
hatten keine Chance bei diesem Guß. Inzwischen war Goldi zur Verstärkung
des Außenteams unter dem mannhaft verteidigtem Clubpavillon angekommen
und es wurden philosophische Gespräche geführt, die am Ende aber zu
nichts führten, weil der Alkohol die Unterhaltung irgendwann beendete.
Nachdem sich die benachbarten Chemnitzer dem Unwetter gebeugt hatten, vielen
uns deren saure Gurken zum Opfer. Naja, Strafe muß sein.
Der Sonntag morgen war dann recht kühl, was nicht gerade zum längeren
Verweilen im Zelt animierte, mit Ausnahme, natürlich wieder der Chemnitzer.
Im Laufe des Morgens muß unter dem Zelt des Regionalleiters „Ost“
ein ganz hartnäckiger Maulwurf sein Unwesen getrieben haben, wobei man
das getrieben hier durchaus wörtlich nehmen kann. Dieser elende Maulwurf
muß permanent versucht haben und das sehr rhythmisch, an die Erdoberfläche
zu kommen, sodaß sogar die Zeltwände wackelten. ...Hihi... Das die
zwei Zeltbewohner das nicht gestört hat? Egal, nachdem sich alle ausgetrödelt
hatten wurde die Heimreise angetreten, aber nicht ohne das unser Holgi noch
einen Pokal für sein Auto mitnahm. Respect, Holger. Die Heimreise verlief
bei schlechtem Wetter dann etwas hektisch, denn irgendwie wollten sie wohl alle
schnell und halbwegs trocken heim. Entsprechend angepaßt waren die Geschwindigkeiten
und Überholmanöver. Uiuiui, wenn da die Polizei ma nach dem rechten
geschaut hätte. Naja, wieder einmal völlig breit zu Hause angekommen
hatte ich jedoch nichts besseres zu tun, als auszurechnen, mit wie viel Schmackes
denn nun der Ascona und der Golf vom Kran aus zu Boden gingen. Für alle,
die es interessiert, es waren so was bei 63km/h. Alle die nicht dabei waren,
können jetzt die Höhe ausrechnen, von der die Karren plumpsten. Seid
alle gegrüßt
Euer Elmo