Ola, Muchachos.
Oder so. Heute
kommt der Bericht mal ganz frisch aus meiner noch sehr benebelten Präsidattel.
Man, war das wieder harte Vorstandsarbeit... und ich bitte von meiner
Wortwahl etwas abzusehen. Aber nur so ist der Bericht noch extra hot
und so soll's ja auch sein.
Es ging am Wochenende, nach freundlicher Einladung, schon zum zweiten
Mal zu unseren Clubfreunden nach Erfurt.
Wir hofften auf große Beteiligung aus unseren Reihen, und wie
im vorigen Jahr kamen dann doch fast alle mit. Das Hauptfeld zündete
wie immer Freitags gegen vierzehn Uhr auf die Autobahn gen Erfurt.
Da wir uns ja mittlerweile sehr professionell ausgestattet haben, brachte
unser Rudi noch ein Highlight in Form eines netten Anhängers mit
viel Platz, für alles was man so braucht, an den Start. Dieses
unmotorisierte Großraumlager wurde von uns natürlich gern
genutzt, um die eigene Ausstattung im Fahrzeug zu schonen. An dieser
Stelle mal nebenbei ein Lob für Rudi, für diese Aktion.
In Erfurt bzw. am Gleisdreieck
in Waltershausen angekommen wurden wir superfreundlich empfangen und
es waren sogar schon Stellplätze reserviert. Also nichts wie drauf
auf'm Platz und alte Freunde begrüßt, Hülsen angeflanscht
und unsern Schrappel auffe Wiese verteilt. Nach kurzen platztechnischen
Unstimmigkeiten waren wir dann aber doch alle wieder schön im Wohnraumsoll
und alle waren zufrieden. Wir hatten Glück, denn zufällig
waren wir wieder direkt mit den Delitschern und Sandy und Jaqueline
am Start. Diese Zusammenstellung kenn' ich doch irgendwoher...
Wir stellten unseren Clubpavillon mit den Profiankern auf und schleiften
diesmal sogar 'ne Biertischgarnitur mit. Also aufgebaut und abgesaugt.
Auch unsere netten Kunsthöhlen standen kurz darauf kreuz und quer
auf'm Areal. Wir waren da!
Auch bei Delitsch ging's wie
bekannt richtig vorwärts, denn Matscher hatte mal eben wieder die
mobile Disko mit allen Drum und Dran am Start. Lichtspiele und Nebelmaschinen
sind mittlerweile auch auf'm Rasen nicht mehr wegzudenken. Es sollte
also ein gediegenes Wochenende werden. Und da der Nebel ja so trocken
war mußten wir gezwungener Maßen immer wieder Getränke
zu uns nehmen. Ich denke, wir holen uns jetzt auch 'ne Nebeldüse
auf Anlage...
Aber erstmal mußte unser, wie immer, neuer Grill mit emaillierter
Glutwanne ein paar Beinchen erhalten, um uns heimlich zum Außenareal
folgen zu können. Grillen war nämlich auf'm Platz untersagt.
Is nix Neues und so bissl Bewegung tut dem Grill sicher auch ma gut.
War auch weiter zu laufen als gedacht und so legten wir noch kurz ein
bis zwei Bier... , äh Begrüßungpausen ein.
Da das Treffen ja für die Region fast um's Eck stattfand, konnten
wir auch viele alte Freunde begrüßen. Weimarer Land, die
Chemnitzer, die Leute aus'm Burgenland, Suhl und und und. Egal wer,
aber es waren viele nette Leute da, die auf jeden Fall für Stimmung
sorgen sollten. Aber der Abend kommt ja noch. Und da wir uns den weiteren
Tagesablauf sicher denken können, mach ich einfach mal am Abend
weiter...
Am Freitag Abend war 'ne coole
Kuhparty angesagt. Da wir uns aber nicht einigen konnten, was gemeint
sein könnte, mußten wir das eben direkt vor Ort prüfen.
Aufgepaßt und mitgemacht. Da sind lustige Typen im Kuhoutfit rummgerannt
und neben Wettmelken, wo für mich immer noch Jaqueline gewonnen
hätte, und 'nem BSE Test, der bei mir sicher voll positiv ausgegangen
wäre gab's aufblasbare Kühe für divers an Anzahl vertilgte
Kaltgetränke. Jetzt brauchen wir sone Kuh... und griffen erstmal
am Biervertrieb an. Dauerte garnet so lang und wir hatten endlich so'n
geflecktes Kautschukgerät. Das Festzelt war gut gefüllt und
so entschlossen wir uns, hier zu verweilen. Schöne Party, mit extra
Spaß (checkt die Fotos) und wir schwangen das Tanzbein bis dummerweise
die Kühe hinterm DJ-Pult verschwanden und nix von Zugabe hören
wollten. Naja, man muß es ja net übertreiben und so gingen
einige von uns zu Bett und zwei Personen sollen sich noch am frühen
Morgen der Amtsanmaßung schuldig gemacht haben... Aber das klären
wir intern und Ordnung muß sein. Danke an alle die so schön
mitgespielt haben und vor allem denen, die armen Ordnungshütern
auch mal wat zu trinken anboten. Lustiger Abend, aber wir entschieden
uns dann doch mal für 'ne Schlafsacksession um in ca. vier Stunden
wieder fit am Start zu sein.
Nu war auch schon wieder Samstag und wir fragen uns immernoch, ob diese
Lebensweise die wir führen gesund ist. Egal, mit Elan aus'm Zelt
gesprungen und gemerkt, daß irgendwer die Erde läßt
schneller drehen. Noch egaler, denn wir wissen ja, um nicht umzufallen
braucht man Masse. Die holten wir uns nach der Morgentoilette in Form
eines kräftigen Frühstücks und ein paar Biers. Nu ging's
wieder. Nach kurzer, aber sinnloser Rücksprache mit dem Wetterverantwortlichen,
schauerte es an diesem Tag immer zeitweise, aber im Großen und
Ganzen doch angenehmes Wetter. Seh' ich wenigstens mal net so fuchsmäßig
aus. Beim schlendern über'n Platz zeigten sich doch wieder hübsche
Wägelchen und man beäugte diese unter Fachsimpeln und Bier
trinken. Unsere nachkommenden Mitglieder waren nun auch nach der allseits
beliebten Samstagsarbeit eingetrudelt und so zählten wir eine offizielle
Clubstärke von zehn Mann (derzeit nur vierzehn im Club) und fünf
Gästen in Form von holder Weiblichkeit und unserem Gastbär,
der auch hier wieder unter Beweis gestellt hat, daß er einfach
nicht mehr harte wird. Is halt aus anderem Holz geschnitzt... ;-) und
nimmt sich ein Taxi zum Klomann. (Hihihi) Auch waren wir diesmal mit
Rudis Getränkeauswahl sehr zufrieden, denn es gab sogar ma' wieder
Radler, welches in den sonnigen Tagesabschnitten einfach besser zu absorbieren
ist.
Das angebotene Tagesprogramm war bunt und vielfältig, und wenn
man gewußt hätte, daß so viele zum Show&Shine wollen,
hätte sicher die Jury (diesmal VW-Club aus Erfurt) noch paar mehr
Leute mitgebracht. Gegen 22 Uhr war dann auch mein Fahrzeug bewertet.
Die Clubspiele waren sicher auch net schlecht, aber wir hielten uns
diesmal dezent raus. Irgendwie kann man nicht immer alles machen. Aber
beim nächsten Mal versuchen wir auf jeden Fall wieder sportlich
mitzuwirken. Da fällt mir ein, daß wir uns ja sportlich aktiv
verhalten haben. Das Schwimmbad wurde von uns relativ stark frequentiert.
Leider muß jetzt das Wasser raus, aber das kann ja mal passieren.
Die Clubbegrüßung fand dann gegen 19 Uhr statt und die Erfurter
schienen sichtlich erfreut über unseren kreativen Weihnachtsbaum.
Man muß Weitblick beweisen, obwohl ja noch Sommer ist. Ein riesiges
Problem eröffnete sich uns so gegen Nachmittag, als wir wieder
bemerkten, daß unser Zentrallager für alkoholische Getränke
stark abnahm. Taucht in letzter Zeit öfter bei uns auf. Ich denke
wir sollten einfach mehr kaufen, denn weniger trinken würde ja
nix bringen. Also, bissl rumgejammert und von den anderen Clubs noch
bis zum Abend gerettet worden. Und dann wurde es plötzlich dunkel...
Ab jetzt galt, „Sonne weg – steif wie'n Brett“. Wir
aktivierten die eisernen Schnapsreserven. Gute Idee fanden alle, und
man hatte wieder Zeit gutgemacht.
Der spätere Abend verlief relativ chillig, da ich ja auf die Jury
wartete und so die Jump Party erstmal ohne uns startete. Ich wußte
schon, daß wir dahin wollten, aber fand gut, daß alle warteten,
bis auch ich endlich Tagesfreizeit hatte um mitzukommen. Wie soll ich
das wieder gut machen??? Aber langweilig war's dennoch nicht, denn die
Delitscher hatten ja eh' die Disko aktiviert und als Leiche den Eierlikörtanz
zeigte, war dann auch alles andere unwichtig geworden. Aber es nutzt
ja nix und so nahmen wir gegen um elf am geselligen Bierzeltleben auf
der Jump Party teil. Die Stimmung war relativ gut, aber die Schankfrau
war bissl überfordert mit unserem Konsum. Es kommt eben nicht jeder
allein zu 'ner Party. Irgendwann hat sich dann alles eingepegelt und
es ging stark vorwärts. Keine größeren Zwischenfälle,
Pegel bis Oberkante Unterlippe und ein paar zertanzte Schuhe sind die
Bilanz für diesen Abend. So nach und nach zogen wir uns aus der
Exremsituation zurück und ich glaube der Letzte von uns war dann
auch so gegen fünf an seiner igluförmig genähten Behausung
angekommen.
Nach herrlich entspannenden vier
Stunden Schlaf waren wir sehr froh, als es endlich wieder hieß.
Aufstehen und prüfen, was der Frühstücksmann bereithält.
Alles zu seiner Zeit und immer mit der Ruhe bauten wir dann später
unsere Partyinsel ab um uns langsam auf Heimreise zu begeben. Es gibt
natürlich wieder Cluberfolge, denn das Warten hat sich gelohnt
und so konnten wir auch mit 'nem Pokal aufwarten. Nach der Verabschiedung
und der groben Vorplanung auf's nächste gemeinsam zu besuchende
Treffen begaben wir uns dann auch wieder on tour.
Das Endergebnis ist klar. Ne
fette Party mit den richtigen Leuten. Eine lobenswerte Clubbeteiligung
und ich denke 'ne Menge Spaß. Auf's Trinken geh' ich mal net so
ein, aber ich denke es hat mal wieder gepaßt. Den Erfurtern ein
riesen Dankeschön für das nette Wochenende und die viele Arbeit
mit uns Chaoten.
Grüße an alle die's betrifft und mal wieder ein Ford forever...
Butze
P.S. Vergesst bitte nicht die
fünf Euro TourKatze zu zahlen.
:-))))))) |