| Herzlich Willkommen zu einem
neuen Bericht aus meiner elektrischen Feder (Tastatur). Wie die Überschrift
vermuten läßt, haben wir uns am Wochenende mal wieder zu unseren
Erfurter Clubfreunden begeben, um zu prüfen, ob's partymäßig
wieder was zu sehen gibt. So beschlossen wir mit unserer Clubkolonne (8 Mitglieder und 4 stets gerngesehene Gäste), wie immer, am Freitag gegen Mittag in Richtung Wallehu zu rollern. Noch schnell unsere Mandy an de' Raststätte aufgepickt und schon waren wir, nach einmal verfahren (frag' mich immernoch wie's passieren konnte), direkt und wohlbehalten am Gleisdreieck angekommen. Mit Sonne im Herzen und die Worte der Therapiegruppe im Ohr ging ich gedanklich an ein schönes Wochenende heran, mit Blumen, sprechenden Waldbewohnern und frei von Alkohol. Doch plötzlich war alles anders, denn als wir bekannte Gesichter in Form von Marcel und Gunnar erblickten, wußten wir, daß gute Laune und Hausschuhe hier nicht reichen würden. Es mußte Alkohol her, um dieses Wiedersehen zünftig zu begießen. Und um die Partygötter für dieses Wochenende milde zu stimmen, sollte man schon ein paar Lebern opfern. Also rauf auf'm Platz und mit de' Jungs und Mädels angestoßen. Rudi drängte förmlich darauf den Pavillon aufzubauen, und wir kamen seinem Flehen nach, denn wer ein festen Wohnsitz hat, kann auch nach Hause gebracht werden. Nun noch so zwischen Autos gucken, Leute begrüßen und Bier schnappeln die Privatappartments am Boden verzurrt und eingerichtet. Da es so herrliches Wetter war, beschlossen wir, uns im nahegelegenen Freibad nüchtern zu kraulen, bezogen erstmal Stellung auf der Liegewiese und wollten das BEHEIZTE Becken prüfen... Huch, schon das zweitemal dieser Fehler, denn aufgrund glaubwürdigster Aussagen sprang unser Gastbär gleich in's Becken und und zitterte sich mit siebzehnfacher Herzfrequenz zurück zum Beckenrand. Vertrauen ist gut... oder die Heizung war kaputt. ;-) Allzuviel gab es für mich leider nicht zu sehen, denn
ich war mehr unter Wasser als am rausluken und checken. Die hatten es
wohl auf den Präsi abgesehen und ich weiß jetzt, daß
ich, wie Frutti de Mare, alles aus H2O rausfiltern kann, außer
den Sauerstoff (Gurgel, Arrrgh). Samstag Morgen wurden wir von seichtem tröpfeln an die
Wände unserer Behausung geweckt, und da ich sicher war nicht neben
dem Klo zu zelten, hatte es wohl tatsächlich zu regnen angefangen.
Nachdem ich mit Elan unseren Clubpavillon betrat hatte Rudi schon bei
einer ungewöhnlich frühen Überlandfahrt nach Gotha eine
Plane gekauft, um unseren Wassereinbruch einzugrenzen. Es gelang, und
so hatten wir an jenem etwas durchwachsenen Samstag immer ein trockenes
Plätzchen. Die Hot Engines hätten wohl wieder von Nebelreißen
gesprochen, aber für mich war das eindeutig Regen. Das tat der
schlechten Laune jedoch keinen Abbruch, denn die Frau vom Frühstückswagen
(Catering Firma) dachte wohl, daß das Nagen an der Außenfassade
Ihres Standes den Hunger vertreibt und glänzte durch Abwesenheit.
Wir wollten jetzt aber unbedingt Geld loswerden und holten Kaffee am
Bierstand, (Wie's nur immer geht???) und nachdem schon wieder früh
unser Grill lief, ging's dann auch stimmungsmäßig wieder
aufwärts bis ca. 7 von 10 Punkten aaam Daaach gemessen. So vergingen die Stunden wie im Fluge, und etwa gegen 17Uhr
stand auch die Jury für die Fahrzeugbewertung vor meinem Wägelchen,
wobei es (schonmal vorgegriffen) abermals ein Silberschälchen wurde.
Bewertet wurde wieder vom VW-Club und dafür herzlichen Dank, auch
wenn sich bei manchen Kriterien wohl die Geister schieden. Man kann
es leider nicht allen recht machen, aber ich denke, es ist auch bissl
schwierig, das immer alles so zu managen. Wir entschieden uns dann zur
Clubvorstellung zu gehen und wurden, nachdem Froschi Probleme mit der
Aussprache unseres Clubnamens hatte, kurzerhand von Gunnar als „Butze
und sein Haufen“ begrüßt. Fanden wir recht amüsant
und irgendwie klingt's ja auch nicht so schlecht... oder? Der Sonntag begann wie immer im Tran und mit guten Frühstück.
Wir wußten nicht viel, aber wußten, wir wollten jetzt nur
keinen Streß beim Aufräumen machen, da ja sowieso alles naß
und klamm war. Und den Regengott hatten wohl unsere geopferten Lebern
nicht angehoben. Olle Gans, der Regentyp. Aber wir blieben gechillt
und sind in aller Ruhe zur Pokalverleihung getrödelt, wo Froschi
nach dem Ausfall des Mikrofons (wir wollten es nicht wecken) mit einer
Freisprechfunkanlage vom Taunus improvisierte. Zwar nicht wesentlich
lauter, aber 'ne lustige Aktion. Wie immer sahen alle Anwesenden aus
wie das blühende Leben und so waren wir uns alle einig, daß
es mal wieder ein supi Wochenende bei den Erfurtern gewesen war und
wir das eventuell wiederholen müßten, um kleinere Fehler
im Alkoholkonsum zu finden und auszumerzen. Denn unser Gastbär,
der ja schon Vin Diesel zeigte, wie man seinen Body pimpt, hat einige
Fehler entdeckt, bevor er zusammenbrach. In diesem Sinne... Euer Präsi. P.S. Das Stimmungsbarometer stieg übrigens am Wochenende
dann noch auf 11. |